Qualitätsmanagement im Videojournalismus: Eine qualitative - download pdf or read online

By Annika Sehl

ISBN-10: 3835055852

ISBN-13: 9783835055858

ISBN-10: 3835070304

ISBN-13: 9783835070301

Qualität und Qualitätsmanagement im Videojournalismus werden in der journalistischen Praxis aktuell diskutiert und in den nächsten Jahren vermutlich noch deutlich an Brisanz gewinnen. Kritiker befürchten, dass der Videojournalismus als Kostensparmodell den Arbeitsdruck erhöhen und die Qualität verringern wird. Befürworter sehen in ihm dagegen die Arbeitsweise der Zukunft, welche zu einer neuen Bildsprache führen wird und dazu beiträgt, die aufwändige Logistik zu vereinfachen und hohe Produktionskosten zu senken. Annika Sehl untersucht die Strategien des redaktionellen Qualitätsmanagements, mit denen die ARD-Anstalten der neuen Produktionsweise begegnen.

Die Studie wurde mit dem Will-Schaber-Preis des Absolventenvereins des Instituts für Journalistik ausgezeichnet.

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Außen vor. Im Gegensatz dazu gehen andere Untersuchungen vom Rezipienten aus und messen, wie dieser Texte entschlüsselt18 (vgl. Bucher 2005, S. 467). Dabei gilt: Je besser die Entschlüsselung, desto höher die Verständlichkeit des Materials. Heute hat vor allem letzterer Ansatz Anhänger, da er den Rezipienten einbezieht und die Verarbeitung adäquat zum heutigen Forschungsstand beschreibt. 16 17 18 Diese Differenzierung orientiert sich zum einen an Fahr, der in der formalen Gestalt von Fernsehbeiträgen zwischen Gestaltung und Verständlichkeit unterscheidet und somit die Bild- und Textebene anspricht (vgl.

Wyss 2002, 129). Bucher und Schröter gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie die Beurteilung auf das Image des Senders ausweiten: „Das Wissen, ob ein Informationsbeitrag auf Eigenrecherche beruht oder aus einer anderen Quelle übernommen ist, kann entscheidend sein für die Einordnung des Beitrags und auch für die publizistische Beurteilung des Senders“ (Bucher/Schröter 1990, S. 533). Ähnlich argumentiert Neuberger. Er weist darauf hin, dass journalistische Angebote Vertrauens- und Erfahrungsgüter sind, die Redaktionelles Qualitätsmanagement 41 vom Rezipienten erst nach dem Konsum oder selbst dann nicht hinreichend beurteilt werden können.

Neuberger 2005, S. 325). Dieser Arbeit wird ein weiter Objektivitätsbegriff zugrunde gelegt, da davon ausgegangen wird, dass mit einer Reihe von Hilfskriterien die Forderung nach Objektivität am besten operationalisierbar ist. Neuberger hat sich die Mühe gemacht, sämtliche Objektivitätskriterien aus der Praktikerliteratur zusammenzutragen, und dadurch eine lange Liste von Einzelkriterien aufstellen können. Darauf stehen neben Richtigkeit auch Maßstabsgerechtigkeit, Vollständigkeit, Ausgewogenheit, Vielfalt, Genauigkeit, Wichtigkeit, Neutralität oder Trennung von Nachricht und Meinung.

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