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By Dr. Hermann Lenhartz (auth.)

ISBN-10: 3662356104

ISBN-13: 9783662356104

ISBN-10: 3662364409

ISBN-13: 9783662364406

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2. Die Färbungsmethode von Ziehl-Neelsen ist ebenfalls sehr zuverlässig und hat vor der ersteren den V ortheil voraus, dass die Grundfärbeflüssigkeit, das Karbolf'uchsin, zum sofortigen Gebrauch fertig ist und die Färbekraft viele Monate lang unverändert bewahrt {s. S. 22). Die Präparate verbleiben in der kalten Lösung 15-24 Stunden oder in der erwärmten etwa 15 Minuten. Die Entfärbung erfolgt durch wenige Sekunden langes Eintauchen in 5% Schwefelsäure; nach der sofortigen Abspülung in Alkohol und Wasser wird sodann die Unterfärbung mit wässriger Methylenblaulösung· ang·eschlossen.

Wohl kann man durch Entfärbungsmittel den Schaden wieder ausgleichen, aber manche Bakterien werden dann. fast ebenso, wie die Kerne wieder entfärbt. Die Färbung der Sporen erfordert besondere Vorsichtsmassregeln; die Sporen nehmen im Allgemeinen den Farbstoff nur dann auf, wenn man sie mit stark färbenden erhitzten Lösungen längere Zeit behandelt (s. das nächste Kapitel bei l\Iilzbrand S. 42). Die Färbekraft der Lösungen wird wesentlich erhöht: 1. Durch Erhitzen, indem man das Deckglas auf einer vorher im Kochröhrchen erhitzten und in ein Uhrschälchen gebrachten Lösung schwimmen lässt oder die in einem solchen befindliche Lösung gleich über der Flamme erhitzt, bis Dämpfe aufsteigen oder am Rande kleine Blasen zu sehen sind.

39 Verlauf dar, die als endogene Sporen anzusprechen sein dürften. Dies gesammte Verhalten räumt ihnen eine Ausnahmestellung ein. Die Bacillen finden sich stets und ausschliesslich bei allen Lepraformen, mögen diese in der Haut, Schleimhaut und in den peripheren Nerven, oder in den inneren Organen, besonders in den Hoden und grossen drüsigen Organen des Unterleibs ihren Sitz haben. Im Blut kommen sie nicht vor. Obwohl ihre Züchtung noch nicht gelungen, erscheint ein Zweifel an ihrer specifischen Pathogenität nicht berechtigt, zumal ihr Vorkommen, wie schon gesagt, ein ganz regelmässiges ist und durch die geg·lückte Uebertragung von Lepragewebe auf Thiere der kaum ang·ezweifelte Infektionscharakter der Krankheit unmittelbar erwiesen ist.

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Mikroskopie und Chemie am Krankenbett: Leitfaden bei der klinischen Untersuchung und Diagnose by Dr. Hermann Lenhartz (auth.)


by Kenneth
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